Naturschutz & Forschung

Schwarzwildprojekt im Biosphärengebiet

Im Arbeitskreis „Wald, Holz und Jagd“ des Rahmenkonzepts des Biosphärengebiets Schwäbische Alb wurde ein Wildforschungsprojekt als Leitprojekt formuliert. Es geht um die Frage, ob die Kernzonen des Biosphärengebiets aufgrund ihrer besonderen Jagdregelung bevorzugte Rückzugsräume für Schwarzwild darstellen und
ob dadurch ein erhöhter Wildschadensdruck auf die angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen zu erwarten ist.

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„Biodiversitäts-Checks“ für Gemeinden

Im Auftrag der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets werden für alle 29 Städte und Gemeinden des Biosphärengebiets sogenannte „Biodiversitäts-Checks für Gemeinden“ durchgeführt. Mit dem zweistufigen Verfahren werden die in einer Gemeinde besonders bedeutsamen Lebensräume und Tierarten dargestellt sowie sinnvolle Naturschutzmaßnahmen und Schwerpunkträume für deren Umsetzung abgeleitet.

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Wirtschaftliche Effekte des Tourismus im Biosphärengebiet

Im Auftrag des Bundesamts für Naturschutz werden im Zeitraum 2016 und 2017 die wirtschaftlichen Auswirkungen des Tourismus im Biosphärengebiet Schwäbische Alb untersucht.

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Unternehmen und biologische Vielfalt

Siedlungs- und Gewerbeflächen zeichnen sich z. T. durch einen überraschend hohen Artenreichtum aus. Zahlreiche Tier- und Pflanzenarten haben hier „Ersatzlebensräume“ gefunden, die in der „freien Landschaft“ kaum mehr vorhanden sind. Mit diesem Projekt werden Firmen die zahlreichen Möglichkeiten aufgezeigt, wie auf dem Betriebsgelände oder an Gebäuden Naturschutzmaßnahmen durchgeführt werden können, die häufig auch mit einer Aufwertung aus Sicht des Menschen verbunden sind.

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Inwertsetzung von Klima- und Naturschutzmaßnahmen in den Nationalen Naturlandschaften

Auf Initiative von EUROPARC Deutschland e.V. wird bundesweit in mehreren Biosphärenreservaten und einem Naturpark ein innovativer Ansatz der Finanzierung von Klima- und Naturschutzmaßnahmen entwickelt. Dabei werden Zertifikate erarbeitet, die eine Aufwertung der Klima- und Naturschutzfunktion von Lebensräumen garantieren, wie z.B. die Speicherung von Kohlenstoff durch Moor-Renaturierung. Diese Zertifikate werden an Firmen verkauft und mit den Einnahmen Maßnahmen zur Aufwertung der Lebensräume finanziert. Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb steht die Naturschutzleistung der Streuobstgebiete im Vordergrund. Die Bearbeitung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem „Schwäbischen Streuobstparadies“.

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Felsen als Lebensraum für angepasste Spezialisten

In der Förderrunde 2013 der Geschäftsstelle des Biosphärengebiets wurde das Projekt „Monitoring der Vegetationsstruktur an Felsbiotopen der Schwäbischen Alb“ durchgeführt. Im Rahmen einer Masterarbeit wurden an 10 Felsen im Biosphärengebiet Kartierungen der Vegetation an den Felswänden vorgenommen. Dabei wurden Felsen, die in den letzten Jahren von umgebendem, beschattendem Wald freigestellt wurden, mit solchen ohne Durchführung von Maßnahmen verglichen.

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Untersuchungen zum saisonalen Vogelzug

In neun Untersuchungsgebieten sowie zwei Referenzstandorten im Biosphärengebiet wird der saisonale Vogelzug (Tagzug) erfasst. Durch Simultanerfassungen an jeweils drei Standorten sowie der beiden Referenzen im Wald und im Offenland werden in hohem Maße vergleichbare Ergebnisse erzielt.

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Flächendeckende Bewertung des Landschaftsbilds

Mit einer innovativen Methode, die auf einem partizipativen Ansatz beruht, wird durch das Institut für Landschaftsplanung und Ökologie der Universität Stuttgart eine flächendeckende Bewertung der Qualität des Landschaftsbilds erarbeitet.

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Ehemaliger Truppenübungsplatz Münsingen: Managementplan und Maßnahmenkonzept für Zielarten und Lebensräume für das FFH-Gebiet

Der ehemalige Truppenübungsplatz Münsingen ist durch seine spezielle Nutzungsgeschichte ein naturschutzfachlich sehr wertvolles Gebiet in Baden-Württemberg. Der 6.700 ha große, von öffentlichen Straßen unzerschnittene Raum, mutet an wie eine typische Landschaft des 19. Jahrhunderts. Ausgedehnte Weiden mit großen Schafherden, malerische Weidbaumgruppen, Hutewälder und fließende Übergängen zwischen Wald und Offenland ermöglichen das Erlebnis einer Landschaft aus vergangenen Zeiten.

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Integratives Monitoring im Biosphärengebiet

UNESCO-Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung. Die UNESCO sieht vor, dass über ein Monitoring mittel- bis langfristig untersucht wird, in wie weit sich die Gebiete tatsächlich gemäß den selbst gesteckten Zielen entwickeln.

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Ehrenamtliches Horstbaum-Monitoring

Auf der Grundlage einer Kartierung von Greifvogelhorsten in den Jahren 2009 und 2012 wird in Teilbereichen des Biosphärengebiets die Nutzung der Horste und die Entstehung neuer Horste durch ehrenamtliche Bearbeiter dokumentiert.

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Potenzialstudie für ein integriertes Klimaschutzkonzept für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg, und das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) analysieren mit dieser Studie, ob ausreichende Potenziale vorhanden sind, damit sich die Region bis zum Jahr 2040 rechnerisch komplett selbst aus Erneuerbaren Energien versorgen kann. Zudem wurden die Auswirkungen auf die regionale Wertschöpfung betrachtet.

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Ökosystemleistungen von Kulturlandschaften

Im Rahmen des Förderschwerpunktes „Sozial-ökologische Forschung (SÖF)“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) Forschungsprojekte, die zur Lösung von Nachhaltigkeitsproblemen und der Schnittstelle von Umwelt und Gesellschaft arbeiten.
Seit Mai 2009 nimmt eine Nachwuchsforschergruppe bestehend aus...

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Biotop- und Nutzungstypenerfassung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Mit der flächendeckenden Biotop- und Nutzungserfassung wurde im Biosphärengebiet Schwäbische Alb begonnen. Koordiniert vom Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung wird das gesamte Biosphärengebiet beflogen und dabei mit hochauflösenden Digitalkameras „fotografiert“.

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Biodiversitätsforschung im Biosphärengebiet Schwäbische Alb

Den UNESCO Kriterien zufolge liegt ein Forschungsschwerpunkt auf den Untersuchungen der Auswirkungen von historischen und modernen Formen der Landnutzung auf Struktur und Funktion von Ökosystemen und deren Naturhaushalt. Die Erhaltung pflanzen- und tiergenetischer Ressourcen zählt zu den großen globalen Herausforderungen der Gegenwart.

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