Limburg im Nebel, Fotografie: Dieter RuoffLaut Landesnaturschutzgesetz von Baden-Württemberg sind Naturschutzgebiete (NSG) Gebiete, in denen ein besonderer Schutz von Natur und Landschaft aus wissenschaftlichen, naturgeschichtlichen oder landeskundlichen Gründen oder zur Erhaltung von Lebensstätten, Biotopen oder Lebensgemeinschaften bestimmter wildlebender Tier- und Pflanzenarten notwendig ist. Nach § 23 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) und § 26 des Naturschutzgesetzes Baden-Württemberg (NatSchG) können Naturschutzgebiete auch wegen der Seltenheit, besonderen Eigenart oder hervorragenden Schönheit von Natur und Landschaft ausgewiesen werden. So sollen die wertvollsten und wichtigsten Biotope eines Naturraums erhalten werden. Insbesondere die gefährdeten Tier- und Pflanzenarten finden in Schutzgebieten Rückzugsräume für eine möglichst ungestörte Entwicklung.

Quelle: Landesanstalt für Umwelt, Messung und Naturschutz (LUBW), Landesnaturschutzgesetz § 26

Im Biosphärengebiet Schwäbische Alb befinden sich die nachfolgenden 40 Naturschutzgebiete (in alphabetischer Reihenfolge). Ein detaillierter Informationsflyer zum jeweiligen Gebiet ist teilweise direkt hinterlegt. Die Angaben in Klammer geben die Gemarkungslage wieder.

  • Buttenhausener Eichhalde (Stadt Münsingen)
  • Digelfeld (Stadt Hayingen)
  • Echazaue (Stadt Pfullingen)
  • Eckenlauh-Weisgerberberg (Stadt Münsingen)
  • Eichhalde (Gemeinde Bissingen / Teck)
  • Eichholz (Gemeinde Gomadingen)
  • Einwinkel (Stadt Reutlingen)
  • Erkenbergwasen (Gemeinde Neidlingen)
  • Flusslandschaft Donauwiesen zwischen Zwiefaltendorf und Munderkingen (Gemeinde Lauterach)
  • Goldland-Klausenberg (Gemeinde Dettingen / Erms)
  • Heuhofer Weg (Stadt Ehingen / Donau)
  • Hochwiesen-Pfullinger Berg (Stadt Pfullingen, Stadt Reutlingen)
  • Hohenäcker-Imenberg (Gemeinde Lichtenstein)
  • Höhnriß-Neuben (Stadt Münsingen)
  • Hungerberg (Stadt Ehingen / Donau)
  • Jusi - Auf dem Berg (Gemeinde Kohlberg, Stadt Neuffen)
  • Kälberberg-Hochberg (Stadt Münsingen)
  • Kugelberg (Stadt Pfullingen, Gemeinde Lichtenstein)
  • Kurzer Wasen - Roter Wasen (Stadt Weilheim / Teck)
  • Limburg (Stadt Weilheim / Teck)
  • Listhof (Stadt Reutlingen)
  • Nägelesfelsen (Stadt Bad Urach)
  • Neuffener Heide (Stadt Neuffen)
  • Neuffener Hörnle-Jusenberg (Stadt Neuffen)
  • Oberes Lenninger Tal mit Seitentälern (Gemeinde Lenningen)
  • Oberes Schmiechtal (Stadt Schelklingen)
  • Randecker Maar mit Zipfelbachschlucht (Stadt Weilheim / Teck, Gemeinde Bissingen / Teck)
  • Rutschen (Gemeinde St. Johann, Gemeinde Dettingen / Erms, Stadt Bad Urach)
  • Schopflochberg (Stadt Münsingen)
  • Schopflocher Moor (Torfgrube) (Gemeinde Lenningen, Gemeinde Bissingen / Teck)
  • Seetalhalde-Galgenberg (Stadt Münsingen)
  • Taubenäcker (Stadt Reutlingen)
  • Teck (Gemeinde Bissingen / Teck, Gemeinde Dettingen / Teck, Gemeinde Lenningen, Stadt Owen)
  • Tobeltal mit Mittagsfeld und Wielandstein (Gemeinde Lenningen)
  • Unter dem Burz (Gemeinde Neidlingen)
  • Unter Lauhern (Stadt Reutlingen)
  • Upfinger Ried (Gemeinde St. Johann)
  • Ursulahochberg (Stadt Pfullingen)
  • Wagenhals (Gemeinde Eningen unter Achalm)
  • Wendelstein (Gemeinde Eningen unter Achalm)


Wenn Sie mehr über die einzelnen Naturschutzgebiete erfahren möchten, können Sie die jeweiligen Steckbriefe und deren räumliche Lage über den entsprechenden Service der LUBW abrufen.

Ansprechpartner

Wanderer im Schopflocher Moor, Fotografie: Dieter RuoffDie Naturschutzgebiete im Biosphärengebiet Schwäbische Alb werden von den Referaten 56 - Naturschutz und Landschaftspflege bei den Regierungspräsidien Tübingen und Stuttgart fachlich betreut.

Die jeweiligen Ansprechpartner können Sie nachfolgend entnehmen:

Regierungspräsidium Stuttgart, Referat 56

Regierungspräsidium Tübingen, Referat 56