Mit Ihrer Topographie ist die Schwäbische Alb dafür prädestiniert, mit Elektrofahrrädern erkundet zu werden. Derzeit befindet sich die Infrastruktur für Elektrofahrradfahrer im Aufbau. Erste Routen sind schon ausgewiesen und ein Rad-Tankstellennetz eröffnet. Um dem sprunghaft ansteigenden Interesse an der E-Mobilität gerecht zu werden, wird in Zukunft ein dichtes Routen- und Ladestationennetz für Pedelec- und E-Bike-Fahrer im Biosphärengebiet entstehen.

Radler unterhalb Neuffen, Fotografie: Dieter Ruoff

Mitnahme in Bus und Bahn

Die Möglichkeiten der Pedelec- und E-Bike-Mitnahme richten sich nach den jeweiligen Tarifbestimmungen der drei Verkehrsverbünde. E-Bikes können in vielen Bussen und Bahnen wegen der Gewichtsbeschränkung nicht mitgenommen werden.

Ladestationen

An den E-Radtankstellen von 16 Biosphärengastgebern können Sie Ihren Fahrrad-Akku kostenlos aufladen. Darüber hinaus finden Sie in vielen weiteren Gasthäusern und Fahrradgeschäften und –verleihstationen E-Radtankstellen. Auskunft dazu erhalten Sie in der Broschüre „Erlebnis Radfahren im 2-Stromland“, die Sie beim Schwäbischen Alb Tourismusverband e.V. anfordern können, sowie über Radtankstelle.de oder über die Radtankstellen-App.

Verleih

Leihen Sie ein E-Bike oder Fahrrad für Ihre Entdeckungsreise auf der Schwäbischen Alb bei einer der Verleihstationen

Gut zu wissen

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes? Das Pedelec (Pedal Electric Cycle) unterstützt den Fahrer während des Tretens mit einem Elektromotor bis maximal 250 Watt und bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Der Motor stoppt sobald der Fahrer nicht mehr in die Pedale tritt. Rechtlich gelten Pedelecs als Fahrräder. E-Bikes fahren im Unterschied zum Pedelec auch, wenn der Fahrer nicht aktiv tritt. Bis zu einer Motorleistung von 500 Watt und eine Höchstgeschwindigkeit von maximal 20 km/h gelten E-Bikes rechtlich als Kleinkraftrad (früher: Leicht-Mofa).